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Bildung für ein Gelingendes Leben

mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier

  • Aktuelle Informationen zu den Angeboten des KEB-Bildungsverbundes

    Unsere Angebote finden in Präsenz und digital statt.

    12.01.2021 - Der KEB-Bildungsverbund wünscht Ihnen alles erdenklich Gute für 2022 und Gottes Segen  für jeden Tag in diesem Neuen Jahr!  

    Wir freuen uns, Sie bei unseren vielfältigen Angeboten begrüßen zu können. Präsenzangebote finden unter Beachtung der geltenden Schutz- und  Hygienebestimmungen statt, die Sie auf der Homepage unserer Einrichtungen finden  können.  

    Bitte beachten Sie, dass mit Blick auf die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie  und trotz unseres Schutz- und Hygienekonzeptes, manche Angebote als Online-Angebote  durchgeführt werden, terminlich verlegt oder auch abgesagt werden müssen. Bitte  informieren Sie sich bei den jeweiligen Einrichtungen, wie die Planungen zu den einzelnen  Angeboten aussehen.  

    Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass aufgrund der Homeoffice-Pflicht die  Einrichtungen desKEB-Bildungsverbundes nur eingeschränkt für den Publikumsverkehr (3G-Regelung) geöffnet sind. Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen sind aber im Rahmen  der üblichen Geschäftszeiten über E-Mail und Telefon erreichbar. Bitte informieren Sie sich  auch hier auf den Homepages der jeweiligen Einrichtung.  


    Wir danken Ihnen sehr für Ihr Verständnis und Ihre Verbundenheit!

    Ihre Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Trier

  • Unser Beitrag zu Ihrem Gelingenden Leben

    Jeder kennt diese Pflanze:

    Löwenzahn. Auf fast jeder Wiese steht er. Von Gärtnern als lästiges, weil widerstandsfähiges Unkraut gefürchtet, schätzen ihn viele als wertvolle Heilpflanze und als „Superfood“ bei der Zubereitung leckerer Gerichte in der Küche. In der christlichen Symbolik war der Löwenzahn bei Theologen und Künstlern beliebt. Im Mittelalter verbildlichte er als „Lichtblume“ die Auferstehung Christi und verhieß den Menschen ewiges Leben. Es steckt also viel drin, in dieser kleinen Pflanze.

    Eine besondere Freude aber bereitet der Löwenzahn, wenn er abgeblüht ist und spätestens dann „Pusteblume“ genannt wird. Dann bilden sich aus seiner Blüte hunderte fallschirmartige Samen aus. Ein Windstoß genügt, und die Samen schweben an ihren Mini-Fallschirmen auf und davon, lassen sich an einem neuen, unbekannten Ort nieder und beginnen dort zu keimen.

    Wir, die KEB im Bistum Trier,

    haben uns bewusst den Samen des Löwenzahns als Erkennungszeichen für unseren Slogan „Bildung für ein gelingendes Leben“ ausgesucht. Der fliegende Samen der „Pusteblume“ steht für Dynamik und Bewegung, für Wachstum aus kleinen Anfängen, für das Erreichen neuer und unbekannter Gebiete. Ein schönes Symbol für unsere Bildungsarbeit. Denn in den turbulenten, manchmal sogar stürmischen Zeiten, in denen wir leben und in denen sich nahezu alle Lebensbereiche schnell weiterentwickeln, brauchen wir mehr als die Vermittlung von statischem Wissen, Fertigkeiten oder Kenntnissen. Vielmehr verstehen wir Erwachsenenbildung im hohen Maße als Persönlichkeitsbildung. Sie zielt auf die Entfaltung des Menschen in seinen vielfältigen Beziehungen, auf die Weiterentwicklung der persönlichen Talente und Kompetenzen.

    Wer genau hinschaut,

    erkennt im Symbol der stilisierten KEB-Pusteblume auch ein Kreuz. Fest verwurzelt im christlichen Glauben und vernetzt mit vielen engagierten Menschen in unserer Kirche, aber auch darüber hinaus, möchten wir zu einem gelingenden Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft einen Beitrag leisten. So kann mitunter auch Neues entstehen, wachsen und weitergetragen werden - selbst an Orten, an denen vielleicht niemand es vermuten würde.

  • Hygiene- und Schutzkonzept

    Die Einrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier und die Kursleitenden / Referierenden tragen dafür Sorge, dass alle Hygienemaßnahmen, die dem Infektionsschutz dienen, getroffen sind. Hierbei gelten die Vorgaben der Länder, Kommunen und Kreise.

    Bei der Umsetzung benötigen wir auch Ihre Unterstützung. Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz von anderen Teilnehmenden und den Kursleitenden / Referierenden, bitten wir Sie daher die folgenden Hinweise unbedingt zu befolgen: mehr lesen

24-Jähriger schildert Eindrücke im Katholischen Forum Koblenz

Jung und jüdisch in Deutschland

Koblenz – Seit mehr als 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Grund genug für die Verantwortlichen des Katholischen Forums in Koblenz mit der Veranstaltung „Jung und jüdisch in Deutschland“ auch auf die Gegenwart zu blicken. Vyacheslav Yosef Dobrovych ist 24 Jahre alt, Vertretungsrabbiner und Student der Sozialpädagogik. 50 Interessierten hat er am 8. November Einblicke in seinen Alltag und seine Religion gegeben.

„Mir ist es ein Herzensanliegen, über meinen Glauben zu sprechen“, betont Dobrovych, der 2001 aus der Ukraine nach Deutschland gekommen ist. Solch eine Biografie hätten mittlerweile die meisten jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner in der Bundesrepublik, schätzt er. Zwar gebe es seit 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland, aber es sei kein kontinuierliches gewesen. „Die Zeit ist geprägt von Migration und Verfolgung“, erklärt Dobrovych und betont gleichzeitig: „Wir wollen nicht nur auf den Antisemitismus reduziert werden.“

Werte des Judentums weitergeben

Seine Mutter ist Christin, sein Vater Jude. Da die Mutter im Judentum den Glauben weitergibt, war er nicht von Geburt an Jude. „Aber ich bin jüdisch aufgewachsen.“ Nach Jahren der Lehre im Judentum konvertierte er und engagierte sich beinahe weltweit in der jüdischen Jugendarbeit wie auch als Vertretungsrabbiner.

Mit 21 Jahren gab es jedoch einen Umbruch in seinem Leben und er verließ die Rabbinerschule. „Ich merkte, dass es nicht mein Ding ist, mich auf eine bestimmte Art und Weise zu kleiden oder einen bestimmten Lebensstil zu pflegen.“ Für ihn hätten diese Vorschriften mehr mit Kultur oder Historie und weniger mit dem eigentlichen Glauben zu tun. So legte er zu diesem Zeitpunkt auch seine Kippa ab. Die Werte, die ihn am Judentum begeistern, möchte er trotzdem leben und weitergeben. Denn: „Diese Inhalte prägen immer noch mein Leben.“

Neben persönlichen Eindrücken als junger jüdischer Mann, hat er an diesem Abend fachliche Einblicke in die Komplexität der Religionsgemeinschaft gegeben, wie den Hintergrund der verschiedenen Bezeichnungen für Gott und die unterschiedlichen Ausprägungen des Judentums von orthodox bis liberal.

Die Veranstaltung hat in hybrider Form stattgefunden: 40 Personen verfolgten den Gast analog im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium und zehn virtuell über eine Videokonferenz.

Das nächste Katholische Forum ist am Montag, 22. November, von 19 Uhr an zum Thema „Frère Roger – ein Anstifter für die Kirche von morgen“. Referent ist Klaus Hamburger. Weitere Informationen www.info-keb.de/56830

Text: Bischöfliche Pressestelle Bistum Trier (jf)

Veranstaltungsreihe zum selbstbestimmten Sterben hat Zuspruch gefunden

Menschen wollen vor ihrem Tod den Sinn des Lebens verstehen

Bad Kreuznach. Veranstaltungsreihe zum selbstbestimmten Sterben hat Zuspruch gefunden Bad Kreuznach. Die Veranstaltungsreihe „Selbstbestimmt Sterben“, initiiert von Katholischer Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe (KEB) und Christlich Ambulantem Hospizdienst an der Nahe, ist abgeschlossen. Ausstellungen und Kreativ-Workshops, Lesungen und Vorträge, spirituelle Angebote und Musikalisches rückten an insgesamt 25 Terminen den ganzen September über den Themenkomplex „Tod, Vergänglichkeit und würdevolles Abschiednehmen“ als Teil eines würdevollen Lebens ins Bewusstsein. Passanten teilen ihre Gedanken „Wo bleibe ich mit meinen Vorstellungen als sterbender Mensch zwischen den Möglichkeiten der Technik und Medizin sowie den moralischen Vorstellungen und rechtlichen Vorgaben?“, formulierte Hospizdienst-Koordinator Georg Berg in der Eröffnungsveranstaltung eine Leitfrage. Sage und schreibe 2646 Antworten fanden sich in den Folgewochen allein auf drei großen Tafeln im Stadtgebiet. Passanten waren eingeladen, ihre Wünsche und Sehnsüchte mit Kreide niederzuschreiben: „Bevor ich sterbe, möchte ich...“ In der Mehrzahl seien die spontanen Beiträge nachdenklich und ernsthaft gewesen, fasst Markus Becker, Leiter der KEB, die Resonanz auf die Tafelaktion zusammen. „Und vielfach zeigten sie die innere Einstellung des Verfassers – wie den Wunsch, vor dem Tode den Sinn seines Lebens zu erfassen“, so Becker weiter.

Nach einer Abschlussfeier vor der Tafel am Europaplatz zogen Markus Becker und Georg Berg ihre durchaus gemischte Bilanz: Viele der von 50 Kooperationspartnern und Mitwirkenden organisierten Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Becker und Berg machten aber keinen Hehl daraus, dass sie sich – auch im Hinblick auf diverse Unterstützer – zu dem einen oder anderen Anlass noch etwas mehr Zuspruch gewünscht hätten.„Allerdings ermöglichten gerade auch die kleineren Veran staltungen mit geringer Teilnehmerzahl eine of­fene Diskussion und einen persönlichen Austausch“, unterstrich Becker. Zudem verwies er darauf, dass das gewählte Thema – selbst wenn es nicht immer die großen Säle fülle – dennoch „zum öf­fentlichen Bildungsauftrag von Erwachsenenbildung gehört“.

Abschied ist ein Teil des Lebens Diese Sichtweise deckt sich nicht bloß mit dem erklärten Ziel der Veranstaltungsreihe, sondern auch mit einem Kernanliegen der Hospizarbeit. So wirkt der Christlich Ambulante Hospizdienst daraufhin, auch die Phase des Abschiedes bewusst wieder „ins Leben zurückzuholen“, was sich nicht zuletzt im Angebot der Begleitung äußert. In diesem Sinne sei das hospizliche Ehrenamt auch für die engagierten Freiwilligen durchaus eine „Lebensschule“, die ihnen besondere Einsichten eröffnet. Hier erinnert Caritas-Mitarbeiter Georg Berg daran, dass schon im kommenden April ein neuer Befähigungskurs für angehende ehrenamtliche Begleiter beginnt.

Text: Thomas Elsen (Caritasverband RHN) 
Fotos: Josef Barntzen

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